Center for Sepsis Control and Care

Regulation der Sepsis-induzierten endothelialen Dysfunktion durch 5’ AMP-aktivierte Protein Kinase (AMPK)


Allgemeines

Akronym: SEDA

Projektleiter: Prof. Dr. Regine Heller

Team: Silke Lindenmüller

Forschungsfeld: D Sepsisbedingtes Organversagen

Projektnummer: D1.12

Projektlaufzeit: 01.10.2011 bis 30.09.2014


Projektbeschreibung

AMP-aktivierte Proteinkinase (AMPK), ein als Energiesensor bekanntes Enzym, ist auch in Endothelzellen exprimiert und dort an der Regulation von Energiebereitstellung und Stressprotektion beteiligt. Das Ziel des Projektes ist es, zu untersuchen, ob endotheliale AMPK durch Stimuli, die bei einer Sepsis erhöht vorkommen, moduliert wird und ob AMPK inflammatorische Antworten des Endothels und die Entwicklung einer Endotheldysfunktion limitieren kann. Um diese Fragen zu klären, werden der Einfluss von inflammatorischen Stimuli auf die Aktivität der AMPK charakterisiert und potentielle AMPK-vermittelte Schutzmechanismen identifiziert. Dazu werden metabolische, inflammatorische, vasoregulatorische, hämostatische und Überlebensparameter in Endothelzellen, in welchen die katalytischen Untereinheiten AMPKa1 oder AMPKa2 downreguliert sind, oder in Zellen, die aus den jeweiligen Knockout-Mäusen präpariert wurden, untersucht. Zudem werden Sepsis-induzierte Veränderungen der Mikrozirkulation in AMPKa1- oder a2-Knockout-Mäusen unter Einsatz von in-vivo-Permeabilität-Assays, Intravitalmikroskopie, Laser-Doppler-Flowmetrie und Mikrosphärentechnik gemessen. Wir vermuten, dass eine Hemmung der AMPK die endotheliale und mikrovaskuläre Dysfunktion sowie das Entstehen von Organversagen bei Sepsis verstärkt, während eine Aktivierung des Enzyms die Schwere der genannten Prozesse vermindert. Unsere Untersuchungen sollen Mechanismen zur Prävention der endothelialen und mikrovaskulären Dysfunktion aufdecken und helfen, Sepsis-induziertem Organversagen vorzubeugen.


Kontakt

Silke Lindenmueller

Tel.: +49 (0)3641 - 9 39 56 05

Prof. Dr. Regine Heller

Tel.: +49 (0)3641 - 9 39 56 33

Universitätsklinikum Jena
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07745 Jena






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